Münsterlandkreise wollen gemeinsames Geoportal aufbauen

Katasteramtsleiter des Münsterlandes

Noch enger zusammenarbeiten wollen in Zukunft die Vermessungs- und Katasteramtsleiter der Kreise Borken, Coesfeld, Recklinghausen, Steinfurt, Warendorf und der Stadt Münster. Das haben sie jetzt während einer Tagung im Kunsthaus Kloster Gravenhorst in Hörstel (Kreis Steinfurt) vereinbart. Seit mehr als 20 Jahren gibt es diese erfolgreiche interkommunale Kooperation. Im Herbst des kommenden Jahres werden sich die Experten im Kreis Borken treffen.

Einige der wesentlichen Projekte in letzter Zeit waren die Vereinheitlichung und Harmonisierung von Geschäftsprozessen, die Zusammenarbeit bei der Einführung und Umsetzung neuer Systeme sowie ein für das Münsterland einheitlicher Stadtplan. Dieser wird mit tagesaktuellen Daten laufend aktualisiert. Die Experten sprachen im Kloster Gravenhorst über weitere Projekte, wie die Konzeption eines gemeinsamen Geoportals und dessen Ausbau zum Immobilieninformationssystem.

Durch diese intensive und aktive Zusammenarbeit sind in den vergangenen Jahren auch Ideen und Projekte von landesweiter Bedeutung angestoßen und umgesetzt worden. “In unserem Geodatenatlas können die Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel neben einer vereinfachten Ausgabe der Liegenschaftskarte ganz praktische Informationen zur Abgrenzung von Bebauungsplänen, zu den Standorten von Windkraftanlagen oder zu Wasser- und Naturschutzgebieten abrufen”, erläutert Karl-Peter Theis, der den Fachbereich Vermessung und Kataster des Kreises Borken leitet. Das Münsterland sei inzwischen zu einer attraktiven und innovativen Region im Bereich der Geoinformationstechnologien geworden.

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Autor: Kreis Borken

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