Mobile Fahrplanauskunft – moFahr

moFahr ist eine Fahrplanauskunft auf dem Mobiltelefon. Sie gibt dem Fahrgast des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) die Möglichkeit, mit seinem Handy jederzeit, überall, auf einfachste Weise und kostenlos Fahrplaninformationen abzurufen. Die Fahrplanauskunft ist nach einem Download von den Internetseiten des jeweiligen Verkehrsbetriebes unmittelbar als Offline-Anwendung auf dem Handy des Fahrgastes nutzbar. moFahr besteht aus zwei Modulen, die dem Anwender einen optimalen Informationsstand für seine individuellen Mobilitätsbedürfnisse ermöglichen.

Abfahrtsmonitor

Beim Modul “Abfahrtsmonitor” verläuft die Handhabung aus Sicht des Nutzers wie folgt:

  1. Auswahl einer Haltestelle,
  2. das aktuelle Datum mit Uhrzeit wird automatisch dem Mobiltelefon entnommen (Standardeinstellung) oder optional manuell eingegeben,
  3. das Display zeigt für die gewählte Haltestelle die Abfahrt der nächsten Busse an.

Fahrplan

Beim Modul “Fahrplan” zeigt moFahr nach den o.g. Schritten 1 – 3 zu einer ausgewählten Fahrt die Abfolge sämtlicher Haltestellen mit Abfahrtszeiten an. Auf diese Weise kann der Nutzer sämtliche von seinem Standort unmittelbar erreichbaren Haltestellen einsehen. (Durch Weiterblättern ist auch eine Anzeige über die Displaygrenze hinaus möglich.)

Der moFahr-Anwender kann zwischen Abfahrtsmonitor und Fahrplan beliebig wechseln. So können z.B. für Folgehaltestellen aus dem Fahrplan wiederum Abfahrtsmonitore angezeigt und damit auch Umsteigemöglichkeiten ermittelt werden.

moFahr bietet seinen Anwendern gegenüber sämtlichen gegenwärtig bekannten Medien zur Fahrplandarstellung (Print, Internet, Telefonauskunft) eindeutige Vorteile:

Die Entwicklung der moFahr-Anwendung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Labors für Software Engineering der Fachhochschule Münster und sämtlicher ÖPNV-Unternehmen des Busverkehrs im Münsterland sowie weiterer westfälischer Verkehrsunternehmen.

moFahr wurde im März 2006 von den beteiligten Verkehrsunternehmen mit einer Pressekonferenz offiziell eingeführt.

moFahr wurde am Gemein­schafts­stand „Innovationsland NRW” des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, For­schung und Technologie auf der CeBIT 2006 präsentiert.

Über 50.000 Downloads und eine positive Resonanz der Benutzer zeigen, dass moFahr als innovative Fahrplanauskunft für den ÖPNV in Westfalen sehr gut angenommen wird.

Zwischen dem Labor für Software Engineering der Fachhochschule Münster und den beteiligten Verkehrsunternehmen besteht ein unbefristeter Kooperationsvertrag zur Wartung und Weiterentwicklung von moFahr.

Weitere Informationen: www.mofahr.de

Ernte-GIS bei Langnese Iglo

Die Langnese-Iglo GmbH baut im westfälischen Reken auf 4.000 Hektar Spinat, andere Gemüse und Kräuter an. Dazu werden mehr als 1.000 Anbauflächen im Umkreis von ca. 45 Kilometern um das Werk bewirtschaftet. Zur Optimierung von Flächenmanagement und Erntelogistik wurden im Projekt „ERNTE-GIS“ integrierte GI-Lösungen für die Langnese-Iglo GmbH realisiert.

Hierbei wurde das bestehende datenbankbasierte Programmsystem “ERNTE” um die GIS-gestützte Verarbeitung von Flächenobjekten erweitert. Die Lösung setzt auf dem Desktop-GIS ArcView und dem “Fachdatenmanager” der con terra GmbH auf und bietet darüber hinaus spezifische ERNTE-GIS-Methoden. Zu Planungs- und Monitoringzwecken wird ERNTE-GIS sowohl stationär im Werk als auch mobil im Rahmen der Anbauberatung beim Landwirt eingesetzt.

Kurzbeschreibung

Die aufgebauten Geodatenbestände werden zunehmend für die Optimierung weiterer Arbeitsabläufe genutzt, zum Beispiel im Rahmen der Erntelogistik. Hierzu wurden die Erntemaschinen mit PDAs oder robusten Industrie-PCs nebst Peripherie (GPS-Empfänger, Mobilfunkmodul) ausgestattet. Die auf ArcPad basierende Lösung erlaubt dem Fahrer nun die zielgenaue Identifikation der zur Ernte freigegebenen Teilflächen.

Die Erntefreigabe durch den zuständigen Disponenten im Werk erfolgt in Form eines „digitale Auftrags“ der überMobilfunktechnologie an die mobile Lösung übertragen und visualisiert wird.

IfGI gewinnt Wettbewerb Geoinnovationen

Das Projekt “GDI macht Schule” des Instituts für Geoinformatik der Universität Münster hat den ersten Preis des Wettbewerbs “Geoinnovationen” gewonnen. Ziel des Wettbewerbs war es, neue GDI-Anwendungen zu entwickeln und branchenspezifische, aber auch branchenübergreifende Lösungen voranzutreiben. Das IfGi wurde als Gewinner in der Kategorie “GIS und GDI in Schule, Ausbildung und Beruf” ausgezeichnet.

Wie das CeGi mitteilte, zeugte die professionelle und fachlich ausgereifte Umsetzung der Lösung von erheblicher Kenntnis des betrachteten Marktes sowie von technischem Know-how. Zudem zeigten die Einbeziehung geeigneter Gesprächspartner aus dem Schulumfeld sowie die parallele Durchführung von Workshops, dass über ein akademisches Interesse hinaus ein erheblicher Wunsch an nachhaltiger Nutzung des so etablierten Netzwerkes bestehe.

Das Konsortium aus Studierenden des Instituts für Geoinformatik befasste sich mit der Bereitstellung von Geodaten für konkrete Projekte im schulischen Umfeld. Im Ergebnis steht die Möglichkeit der Online-Bereitstellung von Geodaten für Unterrichtszwecke in GDI-konformen Umgebungen. Detaillösungen sowie die Einbettung in ein Gesamtprogramm, wie etwa einer eigens entwickelten Lehrerausbildung, rundeten das Ergebnis ab.

Weitere Informationen: GI at School

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