Geoinformatik im Film am 22.10. 18:30 Uhr Cinema Münster

Das Geonetzwerk Münsterland hat das Angebot von Herrn Dr. Bartoschek vom IfGI Münster aufgegriffen und gemeinsam mit dem Cinema in Münster einen Vortagsabend zum Thema “Geoinformatik im Film” organisiert.

Herr Dr. Bartoschek bietet in seinem mit Filmauschnitten aus bekannten Filmen gespickten Vortag eine Tour durch die ehemalige Science Fiction der Geoinformatik und zeigt uns zwischenzeitlich Vertrautes als Zukunftsvision in älteren Filmen.

Eine unterhaltsame Stunde am frühen Abend des 22. Oktober 2014 um 18:30 Uhr im Cinema in Münster in der Warendorferstraße 45-47.

Reservierungen unter: http://dielinse.de/reservierung/InternetResv/IRes201410221830×1A.htm?Zeit=49808.77

Kosten 5 € pro Platz.

BIM Building Information Management (Veranstaltung am 26.9)

Das Geonetzwerk Münsterland lädt zu einer kostenfreien Veranstaltung ein, die sich mit dem Thema „Building Information Management (BIM)“ befasst.

Das Thema ist hochaktuell und wird in den nächsten Jahren die Bauwirtschaft und die Bauverwaltung in Deutschland zunehmend stärker dort beschäftigen, wo die Methodik BIM heute noch nicht angekommen ist.

Getrieben wird diese Entwicklung sehr stark durch Planungsbüros und Generalunternehmer der Bauwirtschaft und die einschlägigen Softwareanbieter, aber auch durch die Bauherren, die sich davon Kostensenkungen im gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks erhoffen (BIM-BAM-BOOM).
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Pressemitteilung der Eftas zu Biomasse Portential Erfassung



Erzeugung aktueller Daten zu Biomasse-Potenzialen: Copernicus hilft!

Münster, 21.07.2014. Die Machbarkeitsuntersuchung „BiomassMon“ kommt zu dem Schluss: Der Satellitendaten-Einsatz zur Erfassung von energetischen Biomassepotenzialen aus der Landschaftspflege macht Sinn!

Der Münsteraner Geoinformations-Dienstleister EFTAS GmbH, das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT aus Oberhausen sowie das Institut für Photogrammetrie und Geoinformation der Leibniz Universität Hannover untersuchen die Möglichkeiten der Entwicklung eines fernerkundungsbasierten Biomasse-Erfassungs- und -monitoringsystems.

Aufgrund des steigenden und nicht abgedeckten Bedarfs an aktuellen Planungsdaten nimmt der Projektverbund Simulationsdaten zum kommenden Sentinel 2-System unter die Lupe. Der Charme des Sentinel-Systems: Die Daten werden als Bestandteil des europäischen Copernicus-Programms kostenfrei zur Verfügung stehen. Ferner bieten die Sensoren neuartige spektrale Auflösungen und das System nimmt kontinuierlich mit kurzen Überfliegungsabständen auf. Damit werden neue technische Möglichkeiten sowie Anwendungsoptionen eröffnet, wo Datenkosten zuvor einen wirtschaftlichen Einsatz von Fernerkundung nicht zuließen.

Vor diesem Hintergrund werden in BiomassMon die Einsatzmöglichkeiten des Systems zum Monitoring von energetisch nutzbaren Biomassepotenzialen aus der Landschaftspflege untersucht. Denn wenn Biomasse optimal genutzt werden soll, muss ein nachhaltiges Ressourcenmanagement betrieben werden, das  alle Potenziale einschließt. Bisher werden Biomassepotenziale aus der Pflege von Landschaftselementen, wie Hecken oder Uferrandstreifen, aufgrund mangelnder Informationen zu Menge, Qualität und Verfügbarkeit der Biomasse nur unzureichend energetisch verwertet.

Die Zwischenergebnisse von BiomassMon belegen, dass Daten von Sentinel 2 trotz der geometrischen Auflösung von zehn und mehr Metern Kantenlänge pro Pixel zum Monitoring schmaler linearer Landschaftselemente wie Hecken verwendet werden können. Mit der Nutzung von Fernerkundungsdaten sind somit hochaktuelle Informationen für die wirtschaftlich rentable und ökologisch verträgliche Biomassenutzung von bislang unerschlossenen Potenzialflächen bereitzustellen.

Die Untersuchungen werden bis Ende 2015 weitergeführt.  Der Fokus liegt auf der Integration der neuen Datenbasis in GIS-basierte Stoffstrom- und Prognosemodelle, um nutzerorientierte Anwendungsfälle zur Standortfindung beantworten zu können..

Adressaten sind neben der Politik und der Energiewirtschaft insbesondere regionale Akteure, wie Planungsbehörden und Projektentwickler. Involvierte Nutzer sind die Energieagentur.NRW mit ihrem Netzwerk Biomasse, der Kreis Steinfurt und die Regionale Planungsgemeinschaft Altmark.

Weitere Informationen: www.biomassmon.info

Download der Projektbroschüre mit Zwischenergebnissen: http://www.biomassmon.info/news

Ansprechpartner

Olaf Büscher

EFTAS GmbH
Oststr. 2-18
D-48145 Münster
olaf.buescher@eftas.com

Workshop “Aktuelle Forschungsthemen der Geoinformatik”

Am 28. März waren die Mitglieder des Geonetzwerkes zu Gast beim Institut für Geoinformatik (ifgi) der Universität Münster Webseite.

Hierbei war Gelegenheit, den neuen Standort des Institutes an der Heisenbergstraße 2 zu besichtigen. In dem modernen lichtdurchfluteten Gebäude sind neben dem Institut für Geoinformatik vier weitere Institute des Fachbereiches Geowissenschaften untergebracht.


Institut für Geoinformatik der Uni Münster

Forschung und Lehre am Institut für Geoinformatik der Universität Münster

Prof. Dr. Edzer Pebesma, Institut frür Geoinformatik

Prof. Dr. Edzer Pebesma, Geschäftsführender Direktor des Institutes, begrüßte die Teilnehmer und gab einen Überblick über die Forschungs- und Lehraktivitäten des ifgi. Diese decken ein weites Spektrum ab, wobei die Schwerpunkte der derzeit sechs Arbeitsgruppen auf folgenden Themen liegen: raum-zeitliche Modellierung und Messung von Umweltfaktoren, Spatial Intelligence, Situated Computing, Big Data in der interdisziplinären Forschung und Geoinformatik in Schulen. Durch die im Folgenden beschriebenen Vorträge wurden ausgewählte Arbeiten detaillierter vorgestellt.

Citizen Science im Bereich Mobilität und Umwelt

Dr. Albert Remke, 52°North GmbH. Vortragsfolien

Der Begriff Citizen Science steht für die Mitwirkung von Bürgern an der Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen. Das Spannungsfeld von Mobilität und Umwelt ist ein Themenbereich, in dem Citizen Science als Methode erfolgreich genutzt werden kann, um wertvolle Informationen für die nachhaltige Gestaltung der Verkehrsinfrastruktur zu gewinnen. Mit dem Projekt enviroCar www.envirocar.org des Institutes für Geoinformatik und der 52°North GmbH wurde eine Plattform für Citizen Science Projekte initiiert, mit der Daten aus fahrenden Fahrzeugen (FCD) gesammelt und als Open Data für wissenschaftliche Zwecke bereitgestellt werden können.

Meaningful Spatial Statistics

Dr. Christoph Stasch, Institut für Geoinformatik Vortragsfolien

In statistischen Analysen über räumlichen Daten besteht die Gefahr, dass ungeeignete Methoden angewendet werden. Dadurch können Analyseergebnisse verfälscht und darauf basierende Entscheidungen falsch getroffen werden. So ist zum Beispiel die Aufsummierung des CO2-Ausstoßes von Kraftwerken in einem bestimmten Gebiet sinnvoll, die von PM10-Messwerten jedoch nicht. Umgekehrt ist die Interpolation der PM10-Messwerte zu beliebigen Positionen im Raum sinnvoll, der von CO2-Ausstoßdaten je Kraftwerk aber nicht. Um Nutzer bei der Auswahl geeigneter Methoden zu unterstützen bzw. vor ungeeigneten Methoden zu warnen, wurde daher am Institut für Geoinformatik ein Formalismus entwickelt, der es erlaubt, sinnvolle Aggregations- und Interpolationsmethoden für bestimmte raum-zeitliche Datensätze zu bestimmen. Basierend auf dem Formalismus wurden Semantic Web-Technologien mit der freien Statistiksoftware R verknüpft und beispielhaft gezeigt, wie R-Nutzer bei ihrer Analyse vor ungeeigneten Methoden gewarnt werden können.

Research at the big data lab for interdisciplinary spatially-enabled science

Alber Hamersson Sanchez, Prof. Dr. Gilberto Camara, INPE Vortragsfolien

Das “Big Data Lab for Interdisciplinary Spatially-Enabled Science (BLISS)“ befasst sich mit dem Management und der Verarbeitung sehr großer Mengen an Satellitendaten. Diese sind die Grundlage für Forschungsarbeiten zur Semantik und Analyse raum-zeitlicher Daten, insbesondere zur Beobachtung globaler Landnutzungsänderungen. Darüber hinaus befasst sich das Team auch mit der Evaluierung der Nutzbarkeit von NoSQL-Datenbanken, die für sehr große Datenmengen eher geeignet scheinen, als die bisher verwendeten objektrelationalen Datenbanken. In diesem Zusammenhang wird insbesondere die Open Source Software SciDB untersucht, die auf der Struktur mehrdimensionaler Arrays aufbaut und sich durch Ihre hervorragende Skalierbarkeit für die Verarbeitung von Big Data empfiehlt.

Neues aus GI@School und dem Spatial Intelligence Lab

Thomas Bartoschek, Institut für Geoinformatik Vortragsfolien

Das Schüler- und Forschungslabor GI@School stellte seine aktuellsten Projekte aus der Wissenschaftskommunikation und der Zusammenarbeit mit Schulen vor. Das Exponat “Dreieck der Nachhaltigeit” www.dreieck-der-nachhaltigkeit.info, bei dem man mit Gesten einen Virtuellen Globus mit raum-zeitlichen Daten zur Regenwaldabholzung steuern kann, wurde für verschiedene Zwecke weiterentwickelt und wird weiterhin ausgestellt, z.B. für die Stiftung Skate-Aid, im Museum für Telekommunikation, Berlin oder beim Explorado-Campus Münster www.explorado-muenster.de.

Im Projekt BÄM – Bunter Älter Mobiler www.gi-at-school.de/baem.de., www.facebook.com/BAEMproject.de entwickeln Schüler Apps für Senioren. Dabei werden Sie von Studierenden der Geoinformatik in die nutzerorientierte Programmierung von Android-Apps eingeführt.

Die SenseBox www.sensebox.uni-muenster.de, www.facebook.com/sensebox.de ist ein Citizen Science Projekt bei dem Bürger und Schulklassen Messstationen für Umweltphänomene selber bauen können. Die auf Arduino-Microcontrollern basierenden Stationen übertragen ihre Messdaten zum Wetter, Luftqualität, Schall u.ä. an eine Webkarte, wo sie als Open Data der Wissenschaft zur Verfügung stehen.

Das WebGIS Westfalen www.webgis-westfalen.de ist ein von GI@School und der Geographischen Kommission des LWL explizit für die Zielgruppen Schüler und Lehrer entwickeltes WebGIS, das in den Lehrplänen relevante, lokale Daten zu sozio-demographischen Themen beinhaltet. Mit dem WebGIS Westfalen lassen sich besonders leicht eigene Karten erstellen und auch miteinander vergleichen.

Ein Kommunikationsvortrag über die Geoinformatik, die anhand von Filmausschnitten aus über 20 Hollywoodklassikern und Serien (von 1931 – 2013) dargestellt werden kann, wurde kurz vorgestellt. Der Vortrag kann zw. 60 und 90min dauern und kann bei Herrn Bartoschek gebucht werden.

GI@School wurde im Jahr 2013 insg. drei mal ausgezeichnet, als Sieger beim Hochschulwettbewerb 2014 (Projekt BÄM), mit dem 1. Preis bei der NASA World Wind Europa Challenge und mit dem Eugene Lawler Award for Humanitarian Contributions in Computer Science von der internationalen Informatikervereinigung ACM.

Im Spatial Intelligence Lab des Instituts für Geoinformatik ist das DFG-Projekt SketchMapia kurz vor dem Abschluß, in dem der gesamte Workflow rund um SketchMaps erforscht wird: von der Erfassung, über die automatisierte Objekterkennung, deren Interpretation und Integration bis zur Visualisierung. Ein gerade gestartetes DFG-Projekt ist WayTo, bei dem neue Methoden der Navigation erforscht werden, die zu besseren Navigationssystemen führen, mit denen man sich auch nach der Nutzung orientieren kann. Im Projekt Spatial Learning, das eng an die Arbeit von GI@School geknüpft ist, werden GIS-basierte Tools für die Bildung entwickelt, mit denen das Erlangen von räumlichen Kompetenzen, wie Orientierung oder Kartenlesen unterstützt wird.

Planung des kommenden Workshops

Christian B. Zeidler, ICZ, Lenkungskreis Geonetzwerk

Der nächste Workshop des Geonetzwerkes Münsterland wird voraussichtlich im September 2014 stattfinden und sich mit dem Thema BIM (Building Information Management) befassen. Christian Zeidler (ICZ) gab einen kurzen Ausblick auf das Thema und diskutierte erste Ideen zur Ausgestaltung des Workshops.

FME World Tour 2014 zu Gast in Deutschland

FME 2014 in Berlin, Frankfurt, Köln und München live erleben!

Safe Software und con terra laden auch in diesem Jahr wieder zur FME World Tour in Deutschland ein. Unter dem Motto „Experten treffen – Kompetenzen fördern – Wissen teilen“ wird es an den Standorten Berlin, Frankfurt, Köln und München ein umfangreiches und informatives Programm rund um FME Desktop und FME Server 2014 geben. Fachvorträge, Diskussionen und Expertendialog bieten Anwendern wertvolle Impulse für die tägliche Arbeit mit der FME.

Programmbausteine:

Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei! Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Registrieren Sie sich heute für einen Termin und Ort Ihrer Wahl:

13.05.2014 Berlin
15.05.2014 München
20.05.2014 Frankfurt
22.05.2014 Köln

Teilnehmern der World Tour und Interessierten bieten wir in allen Städten am Folgetag die Möglichkeit, ihr Wissen in der Schulung: „FME 2014 – Neue Möglichkeiten und neue Funktionalität“ zu vertiefen.

Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung unter: www.fme-wt.de
Fragen zu den Veranstaltungen beantworten wir gerne per E-Mail unter: fme@conterra.de oder telefonisch unter: 0251 74745 2200.

fme world tour 2014

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