Das Geonetzwerk Münsterland ..

ist ein Zusammenschluss von Institutionen und Unternehmen des Münsterlandes aus dem Bereich Geoinformationen. Ziel des Netzwerkes ist die Stärkung der Zusammenarbeit in der Region und die Schaffung von Aufmerksamkeit für die besonderen Kompetenzen im Münsterland im Bereich der Geoinformationen.

“Münsterhack” – Hackathon für Münster

5. und 6. Oktober 2018 , Münster

Einladung zum “Münsterhack” am 5. und 6. Oktober in Münster.
Beim “Münsterhack” kommt die Tech-Szene in Münster zusammen und entwickelt gemeinsam Ideen und Prototypen, um die eigene Stadt noch lebenswerter zu machen.

Beim gemeinnützig organisierten Hackathon pitchen die Teilnehmer/innen zu Beginn ihre Ideen und formen Teams, um gemeinsam an der Umsetzung zu arbeiten.

Zur Abschlussveranstaltung sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich über die digitale Stadtentwicklung auszutauschen.

Nähere Informationen sind zu finden unter www.muensterhack.de

Rückblick auf den “Copernicus-Thementag”

27.04.2018 in Steinfurt

Das Europäische Erdbeobachtungs-Programm „Copernicus“ ist Thema einer Tagung beim Kreis Steinfurt gewesen. 120 Fachleute aus dem Bereich der Geoinformationswirtschaft folgten der Einladung des Geonetzwerks Münsterland, hörten spannende Vorträge und diskutierten über die neuen Möglichkeiten und Chancen, die sich durch das Programm ergeben. Copernicus liefert täglich Erdbeobachtungsdaten für den Umweltschutz, zur Klimaüberwachung und zur Einschätzung von Naturkatastrophen.

Der Landrat des Kreises Steinfurt Dr. Klaus Effing begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und sprach den praktischen Nutzen für die Kreisverwaltung an: „Die zeitnahen Satellitenbilder hätten uns sicherlich im Jahre 2005 bei der Schneekatastrophe und 2010 bei dem Jahrhunderthochwasser sehr geholfen. Wir hätten schnell das ganze Ausmaß vor uns gesehen und hätten noch effektiver die Einsätze planen können.“

Stefan Albers vom Geodatenmanagement des Kreises Steinfurt und Sprecher des Geonetzwerkes Münsterland, freute sich nach der Tagung vor allem über die Erkenntnis, die „Copernicus“-Daten schneller anwenden zu können als bisher gedacht. „In Zusammenarbeit mit anderen Verwaltungen wird es uns schon bald gelingen, die Daten zu nutzen.“

Die Vorträge stehen nun zum Download zur Verfügung:

Geospatial Sensor Webs Conference

3. bis 5. Septemper 2018, Münster

Einladung zur internationalen Geospatial Sensor Webs Conference 2018 des Open Innovation Netzwerks 52°North

Sensor Web-Technologie spielt in vielen Fachgebieten eine immer größere Rolle. Beispiele sind die Messung von Luftqualitätsdaten, hydrologische Messungen, Hochwasserschutz, Verkehrsdaten und die Ozeanographie.

Sensor Web-Komponenten helfen in diesen Kontexten dabei, den Fluss von Messdaten zwischen verschiedenen Nutzern und Organisationen zu vereinfachen sowie die erhobenen Daten zu analysieren und zu visualisieren.

Unter dem Motto „Geospatial Sensor Webs – Sensor Daten Analytik“ wird sich die Konferenz mit verschiedenen Aspekten rund um die Themen Sensor Web und die Analyse von Messdaten beschäftigen. Forscher und Fachleute sind eingeladen, ihre Ideen, Anwendungsbeispiele und Lösungen im Rahmen der Konferenz vorzustellen.
Konferenz-Themen

Wichtige Termine

Weitere Informationen und der vollständige Einladung und Call for Presentations sind unter folgender Adresse verfügbar: http://52north.org/conference

“Save the Date” – nächster Thementag am 27.4.2018

Der nächste Thementag des Geonetzwerkes Münsterland findet am 27.4.2018 von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr im Kreishaus Steinfurt statt.
Das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der Europäischen Union wird insbesondere vor der Fragestellung der Nutzbarkeit der Daten z.B. im Bereich der Umwelt thematisiert.

Die Teilnahme an diesem Thementag ist kostenfrei, aus organisatorischen Gründen bitten wir jedoch um eine Anmeldung.

Die Anmeldung können Sie hier vornehmen.

Agenda

Copernicus bietet als Europäische Erdbeobachtungs-Infrastruktur ein breites Spektrum an Daten- und Informationsprodukten, die für viele Anwendungen nutzbar sind. Was können wir von Copernicus erwarten? Wie spielen Copernicus, INSPIRE und die GDI DE zusammen? Was braucht es, um Copernicus nutzen zu können? Was läuft diesbezüglich in NRW? Der Vortrag bietet einen Überblick und vertieft ausgewählte Aspekte des Themas.

In diesem Vortrag berichten wir über den Einsatz der ArcGIS Plattform im Kontext von Erdbeobachtungsdaten aus den Copernicus Programm. Neben der Vorstellung der Möglichkeiten zur Bilddatenverarbeitung gehen wir auf ein konkretes Anwendungsbeispiel im Kontext von Überflutungsereignissen ein.

Der GeoIT Roundtable des Landes NRW hat im Rahmen der zu bearbeitenden Schwerpunktthemen (SP) u.a.  eine Arbeitsgruppe SP1 (Content und Erfassung) einberufen. Die Arbeitsgruppe befasst sich mit der Konzeption und pilothaften Entwicklung eines Verfahrens zur Aktualisierung amtlicher Geodaten. Hierbei wird auch die Nutzung von Copernicus geprüft. Als Testszenario dient die Aktualisierung der Amtlichen Basiskarte am Bsp. des Kreises Warendorf. Der Vortrag wird das Aktualisierungskonzept sowie den derzeitigen Stand der Pilotentwicklung anhand erster Testergebnisse vorstellen.

Ob es optische Satellitendaten sind oder der Response von Radarsignalen, ob klassische CIR Orthophotos oder LIDAR-Reflexionen, die Daten aus Fernerkundung erlauben uns einen völlig neuen Blickwinkel und eine völlig andersartige Abbildung unserer Umwelt. Wer sich auf diese neue Betrachtung einlässt, erkennt Chancen, das Altbewährte zu ergänzen oder qualitativ zu verbessern, aber auch völlig neue Möglichkeiten des Erkenntnisgewinns. Das LANUV hat in den letzten Jahren beides ausprobiert: Wege erschlossen, wie z.B. klassische Biotopkartierung durch Change Detection effizienter gemacht werden kann, aber auch völlig neuartige Abbildungen der Realität z.B. aus LIDAR Daten erzeugt, deren Auswertungsmöglichkeiten für naturschutzfachliche Fragen bisher bestenfalls andeutungsweise erkennbar sind.

Wir würden uns sehr freuen, Sie am 27.4.2018 in Steinfurt begrüßen zu dürfen.

Rückblick auf den “3D-Thementag” am 17.11.2017

Gemeinsam mit der “SIG 3D” richtete das Geonetzwerk Münsterland am 17.11.2017, in den Räumlichkeiten der Bezirksregierung Münster, einen “3D-Thementag” aus.

Herr Dr. Casper von der “SIG 3D” sowie Stefan Albers vom Geonetzwerk Münsterland begrüßten die Gäste und freuten sich, dass so viele Besucher der Einladung nach Münster gefolgt sind.

Mit Interesse verfolgten ca. 140 Teilnehmer/innen, im “Freiher-vom-Stein-Saal” am Domplatz, die spannenden Ausführungen der Referenten.

Erste Vorträge stehen hier zum Download bereit. Die noch fehlenden Vorträge werden in Kürze nachgeliefert.

Der Lenkungsausschuss des Geonetzwerkes Münsterland gab bekannt, dass der nächste Thementag im Frühjahr 2018 stattfinden wird und sich dem Thema “Copernicus” widmen wird.